Am heißen Samstagabend des 1. August 2026 war es so weit: nach dem die Gewittergüsse vorbei waren, kam es zu einem beindruckenden „Schauspiel mit Musik und Gesang“ in bester Weingartenlage in der Kellergasse von Stoitzendorf. Ein sinnliches Erlebnis voller Genuss, etwas anderer Kultur und viel Gefühl stand ins Haus!



Wer: Ilse Vivienne, Dr. Bruno Brunner, Gebhard Rauscher uvm.
Was: Schauspiel mit Musik in den Weingärten
Wo: Kulturkeller, Kellergasse Stoitzendorf
Bühnenbild- und Kostümbildnerin Ilse-Vienne, die für die Inszenierung verantworlich ist, und ihr Göttergatte, Dr. Bruno Brunner, aka dr.brubru, haben es auch heuer wieder geschafft, mit dem Szenario für außergewöhnliche Stunden zu sorgen, in welche die Gäste liebend gerne bis nach Mitternacht abgetaucht sind!
Mit dabei auf der Bühne des Kulturkellers in Stoitzendorf waren die umwerfende und professionelle Griechin Elisabeth Nikoletta Halikiopoulos, Urgestein Gebhard Rauscher, Leopold Rupp, der Star aus Stoitzendorf, und die beiden Größen in der heimischen Musikszene Patrizia Ferrara und Maximilian Tschida. Da wurde Grillparzers Trauerspiel in 5 Aufzügen „Libussa“ frei nach brunos ART und mit ausreichend Humor dargebracht, und zu später Stunde lud Ilse Vivienne beim Winzer Manhart zum Kreis mit der Hexenfibel – untermalt von einem prickelnden Glas Frizzante.






Fotos: (c) Ilse-Vivienne
Am Sonntag, den 2. August 2026, war dann auch Wer Was Wo Weinviertel mittendrinnen: Das Matinèe DEO GRATIAS auf der Bühne des Kunstkellers in Stoitzendorf sorgte für Schweiß, Lachsalven und genussvolle Momente!
Wenn eine Matinée in Erinnerung bleibt, dann haben Ilse-Vivienne, Dr Bruno Brunner und Gebhard Rauscher ihre Finger bzw. Stimmen im Spiel!
Gratis-Deo oder wie Dr. Brubru Bruno Brunner zu sagen pflegt „Deo Gratias“, wäre aufgrund der schweißtreibenden Temperaturen im Weinviertel schon notwendig gewesen. Aber das Publikum hatte Besseres zu tun – nämlich genießen, gemeinsam lauthals lachen, richtig coole Musik von der Hard Sweets Band erleben und Weine und Frizzante von den Stoitzendorfer Winzern Kauderer, Kaindl-Maurer, Knell und Manhart in die Gläser einzuschenken.



Die Tische waren schön gedeckt, die gesunden Köstlichkeiten von Caterer Johannes Tutschek mit frischen Früchten, Humus-Variationen und Käse plus eine Kuchenauswahl mundeten vorzüglich und der von Ilse-Vivienne selbst genähte Wolkenvorhang sorgte für ausreichend Sonnenschutz.







Während der Begrüßung der Gäste von Intendatin Ilse-Vivienne tauchten auch schon zwei verrückte Gestalten auf, sagten das Hexeneinmaleins und sorgten für ein wenig Tumult im Openair-Bereich des Kunstkellers in der Stoitzendorfer Kellergasse … um sich dann auf der Bühne in Podcast-Manier zusammenzufinden und über den Wahnsinn im Gehirn von Bruno zu diskutieren. Bruno Brunner und Philosoph Gebhard Rauscher – beide mit ziemlicher Urgewalt und Wortgewalt ausgestattet – fanden sich auf der Bühne ein um in Erinnerungen oder medizinischen Untersuchungen zu schwelgen und in der Kindheit von Bruno nachzuforschen. Irgendwo muss es ja her sein, dass Bruno so ist, wie er ist! Anscheinend glaubt er, er sei ein Autor!





Der Vater war zumindest ein kunstsinniger Mensch – ein listenreicher Odysseus! Fazit: Bruno ist immer noch ein Kind – aber mit Zuneigung zu alten Literaten, die er gerne anders erzählt, als man es gewohnt ist. Und das mit ganz viel schwarzem Humor.



Beim Matinée Deo Gratias begeisterte auch die charmante Band Hard Sweet Band mit dem charismatischen David, der für so manche Showeinlage sorgte und sowohl an der E—Gitarre, am Schlagzeug und mit der Mundharmonika brillierte.




Dann betrat Günther Pichler mit seinem nostalgischen Akkordeon die Bühne um den Jubilar Dr. BruBru zum 70er zu gratulieren – und schenkte ihm: NICHTS – also eine Flasche NICHTS, da er ja im Geschäft auch NICHTS verlangt hat.
Auch zur Situation der Verheiratung von Ilse und Bruno wurden die passenden Worte gefunden: Ein schoafes Paar – wie Sense und Wetzstein. Bruno möchte Ilses Löwe, ihr Rabe und manchmal auch Merlin sein. Na dann!


Schließlich zieht es Griechin Elisabeth Nikoletta Halikiopoulos auf die Bühne, um dem Bruno ein ganz persönliches Geburtstagsständchen darzubringen. Mit ihrer Version von „wia
a glock’n die 24 stunden läut“ eroberte sie das Herz des Jubilars und auch der Gäste.


Zwischendurch wird immer wieder dischkutiert – da geht es um die Anfänge der literarischen Ergüsse des jungen Brunos bis zum Ehrgeiz, die Gattin beim Applaus übertreffen zu wollen, über Geschichten aus dem Krankenhaus Tulln bis zu den Anfängen vor 9 Jahren im Kulturkeller in der Kellergasse Stoitzendorf, wo das Künstlerpaar Günther Bauer kennengelernt hatte. So entstand Theater und Musik in der Kellergasse von Stoitzendorf und ist gekommen, um hoffentlich zu bleiben.
Ausgiebige, liebevolle und auch musikalische Geburtstagswünsche zum 70er von Dr. Bruno Brunner und fantasievolle Geschenke bildeten den Abschlussrahmen des unterhaltsamen Matinées und entließen in einen Sonntag, den man wohl nicht so schnell vergessen würde!




Fotos: Brittas Schreiberei