HEMPSTATIC – das Weinviertler Startup verbessert nachhaltig eure Raumakustik

Eine gute Raumakustik hört man nicht – eine schlechte sofort. Dieses Problem möchten Dipl.Ing. Igor Fekete und Elena Yaneva, beide aus Bratislava stammend, mit Hanf-Kalk-Schallabsorbern aus Weinviertler Hanf formschön und nachhaltig beheben.

Wer? Dipl. Ing. Igor Fekete und Elena Yaneva
Was? Hanf-Kalk-Schallabsorber
Wo? 2104 Spillern, Josef-Schleps-Straße 5/D3

Das innovative Paar bindet technische, gestalterische und ökologische Ansprüche von heute in ihre hochwertigen Materialien ein.

Von der Idee zur Umsetzung
Elena war schon in ihren Zeiten an der TU-Wien, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen, an nachhaltigen Baustoffen interessiert. Dabei ist sie auf das Thema „Hanf-Kalk“ gestoßen und war von diesem Material von Anfang an fasziniert. Es gab dazu zwar kleine Forschungsprojekte, mehr aber nicht. Gemeinsam mit ihrem Partner Igor entstand nach vielen Tüfteleien die Idee zu den ersten Hanf-Kalk-Schallabsorbern. Dabei ließen sie ihre ganze Leidenschaft für Details, Innovation und Nachhaltigkeit einfließen.
Aufmerksamkeit erhielt man schon bei einigen Startup-Wettbewerben, wobei die beiden Jungunternehmer bereits Siege einfahren konnten. Finanzierungshilfe kam von der Uni, die erste Förderungen erlangte man vom Austria Wirtschaftsservice.

Bei den Schallversuchen verließen sich Elena und Igor auf das Korneuburger Unternehmen Akustik-Buch. Auf der Suche nach einer möglichst emissionsarmen Produktionsstätte wurde man, nachdem ein Projekt in Wien kurzfristig abgesagt wurde, mit der Halle in Spillern fündig. Hier erlaubt die eigene Photovoltaikanlage und die Erdwärmepumpte eine umweltschonende und sparsame Herstellung, die handwerkliches Geschick und Leidenschaft zum Detail erfordert.

Im Obergeschoß befindet sich aktuell das kleine Office, während im unteren Bereich die Produktion stattfindet.

Hanf-Kalk-Schallabsorber aus dem Weinviertel
Ein Blickfang an der Wand, der nachhaltig die Raumakustik und damit das Wohlgefühl verbessert: das sind die Hempstatic Hanf-Kalk Schallabsorber.

Dabei kooperiert man mit Mag. Gerda Steinfellner von HanfLand aus Hanfthal in der Nähe von Laa a.d. Thaya. Der Umstand, dass das Material – ein Restprodukt aus der Hanf-Landwirtschaft mit holzähnlichen Eigenschaften – aus der Region stammt, ist den Neo-Unternehmern sehr wichtig.

Auch das optische Ergebnis der Produktentwicklung kann sich sehen lassen. Das Design der hexagonförmigen Elementen mit naturbelassenem Holzrahmen ist erfrischend und in natürlich-dezenten Farben aus Erdpigmenten gehalten.

Mit einem einfachen Schrauben-Dübel-System ist für eine unkomplizierte Montage gesorgt.
hempstatic.at/produkte/

Elena und Igor sind immer offen für neue Design-Ideen, die sie mit Begeisterung zum Projekt für ihre Kund:innen umsetzen. Im Fokus steht dabei immer die Nachhaltigkeit, denn man wollte von Anfang an alles „green“ durchführen.

Was sich Elena und Igor für die Zukunft ihres Startups wünschen?
Eine Produktschiene mit niedrigem Preisniveau und durch Kooperationen mit Landwirt:innen größere Anbauflächen von Hanf erzielen. Die Maschinerie zur Vergrößerung der Produktion wird bald angeschafft.

Hempstatic GmbH
2104 Spillern | Josef-Schleps-Straße 5/D3
Tel.: +43 677 641 100 18
Mail: contact@hempstatic.at
hempstatic.at

Fotos: Beitragsbidl (c) Hempstatic, Britta Mesenich